5. Figurenzugang Körper / Bewegung
Shownotes
Der Zugang zu einer Figur über Körperlichkeit/Bewegung scheint am einfachsten. Umso mehr sind Dieter und Reto dieser Technik für das Kreieren der Figur auf der Spur. Sie fragen sich:
- Wie kommt man rasch über die Körperlichkeit oder die Bewegung in die Figur?
- Welche Chancen und Risiken bietet dieser Zugang?
- Wie verbindet sich "Körper/Bewegung" mit den anderen vier Zugängen "Stimme/Sprache", "Archetypen", "Mantra" und Status?
- Welche Übungen, Games und Formate fördern die Körpertechniken?
Literaturverzeichnis und Quellen: Besssenbacher, V. A. (2015). Die Commedia dell'arte im Theater des 20. Jahrunderts. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH. Boyke, G. u. (2026). improwiki. Von https://improwiki.com/ abgerufen Budde, T. (2023). Improtheater - der grosse Formate Guide. Wroclaw: Amazon Kindle Direct Publishing. Donner, P. (2001). Improvisationstheater als psychosoziales Erfahrungsfeld. Wien: Diplomarbeit, Universität Wien (unveröffentlicht). Ferreira, B. J. (2024). Theatersport und Improvisationsspiel in der Schauspielausbildung. London: Sciencia Script. Forsberg, J. R., & Forsberg, L. (2013). Improvisation for speech and theater (2. Ausg.). Dubuque: Kendall Hunt. Geyer, M. (2020). Improtheater als Hobby - Das Hobby mit den besten Nebenwirkungen. Aying: Mihcaels Geyer. Hahn, H. (2018). Theater der Unterdrückten als Mosaikstück gesellschaftlichen Wandels. Stuttgart: ibidem-Verlag. Jacomme, C. (17. Januar 2021). Ten days with Keith. London. Johnstone, K. (1993). Improvisation und Theater. Berlin: Alexander Verlag Berlin. Johnstone, K. (1996, 1997). Theaterspiele - Spontanität, Improvisation und Theatersport. Berlin: Alexanderverlag Berlin. Levy, G. (2005). 111 Theaterspiele. Mühlheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr. Lösel, G. (2013). Das Spiel mit dem Chaos - Zur Performativität des Improtheaters. Bielefeld: transcript Verlag. Lösel, G. (2015). Der heisse Kern von Impro. Bremen: Gunter Lösel. Lösel, G. (2019). Das Archetypenspiel - Grundformen menschlicher Begegnungen. Weinheim: Deutscher Theaterverlag GmbH. Lösel, G. (2024). Die dunkle Seite des Spiels - Theater zwischen Spiel, Wirklichkeit und Fiktion. Bielefeld: transcript Verlag. Magerko, B., & Riedl, M. (2008). What Happens Next?: Toward an Empirical . Berkeley: Adaptive Digital Media Lab, Georgia Institute of Technology. Magerko, B., Manzoul, W., Riedl, M., Baumer, A., Fuller, D., Luther, K., & Pearce, C. (2009). An Empirical Study of Cognition and Theatrical . Atlanta: Adaptive Digital Media Lab, Georgia Institute of Technology . Moreno-Levy, J. (1970). Das Stehgreiftheater. New York. Murray, S., & Keefe, J. (2007). Physical Theaters - A critical introduction. Milton Park: Routledge. Richter, D. (2013). Vierzehn Weisheiten für Impro-Spieler. Norderstedt: BoD - Books on Demand. Richter, D. (2022). Improvisationstheater - Schauspiel-Improvisation (Bd. 2.). Berlin: Theater der Zeit. Salas, J. (1993,1996). Playback-Theater. Berlin: Alexander Verlage Berlin. Sawyer, R. K. (2003). Improvieses Dialogues - Emergence and Creativity in Conversation. Westport: Ablex Publishing . Schmitt, M. (2010). Vom Lehrstück bis zum Theatersport - Theaterpädagogok für eine ganzheitliche Bildung. Marburg: Tectum Verlag. Schröter, J. (2005). Improvisationstheater und Publikum - Eine theaterwissenschaftliche Untersuchung zur Rezeption des Improvisationstheaters. Bielefeld: transcript Verlag. Spolin, V. (1963). Improvisation for the theater. Eatsfort: Martino Fine Books. Thöneböhn, S. (2006). Geschichte des Augenblicks - Struktur und Dramaturgie im Improvisationstheater am Beispiel der Heldenreise. Hannover : Magisterarbeit (unveröffentlicht), Universität Leipzig. Tsakalidis, K., & and Guests. (2023). Tanzimprovisation. Leipzig: Stage Verlag. Vlcek, R. (2006). Workshop Improvisationstheater - Übungs- und Spielesammlung für Theaterarbeit. Ausdrucksfindung und Gruppendynamik. Donauwörth: Auer Verlag GmbH. Wachtangow, N. (2008). Die Wachtangow-Methode. Berlin: Alexander Verlag Berlin. Wellman
Transkript anzeigen
00:00:00: In unserer neuesten Folge von Figurenvielfalt im Improvisationstheater habe ich einen Gast mir gegenüber eingeladen.
00:00:06: Dieter, wer bist du?
00:00:08: Mein Name ist Dieter und ich spiele jetzt seit um die zehn Jahre Improtheade.
00:00:15: Ja, jetzt ist es so.
00:00:16: wir werden heute über den Zugang über den Körper und die Bewegung in die Figur miteinander reden Und meine erste Frage ist zumindest der sage Stichwort Körperlichkeit der Figur.
00:00:30: kommt ihr ganz spontan dazu, alles indizieren.
00:00:33: Ich glaube bei mir war es so dass ich den Körperzugang als erstes entdeckt habe obwohl ich sprachlich... also ich bin dann so ein Schnellsprecher und dachte auf der Bühne ist das eher die sprachliche Komponente die über mich einen Einstieg liefert.
00:00:49: aber ein Workshop bei meiner vorherigen Improteatergruppe hat mir dann mal gezeigt, na das ist die Körpeligkeit und ich merke dass eine Szene für mich gut funktioniert wenn ich körperlich drab bin.
00:01:02: Es funktioniert auch besser wenn ich einen Improteaterabend beginne, dass ich körpelig warm bin.
00:01:08: Ich brauche ein körperliches Aufwärmen, ich muss wirklich da sein um dann körperlig warm zu sein und dann noch in der Szene anzukommen.
00:01:14: Also Körplichkeit ist für Immenswichtig ist, dass der da ist.
00:01:17: Dass er warm ist und sich aufhört.
00:01:19: Auf der Ebene des Schauspielers auch, dass du sagst, warum nicht nur auf der Ebane der Figur?
00:01:23: Wenn wir jetzt aber auf die Ebene der Figuren gehen... Wie kommst Du dann in eine Figur über den Körper?
00:01:29: Wie machst Du das persönlich?
00:01:32: Ich gehe zuerst in eine Körperhaltung, die mir für die Figur am besten taugt.
00:01:39: Wenn es ein älterer Kollege wäre oder eine Frau ... So ein leicht physischer Mensch unterwegs ist, also sehr schnell versuchen einen einzigen Anker zu finden der körperlich für mich funktioniert.
00:01:53: Ich würde jetzt spontan als These in den Raum stellen die Körperlichkeit ist die einfachste Form um in eine Figur zu kommen auch für Einsteiger.
00:02:02: und was sagst du dazu?
00:02:03: Es hängt glaube ich von der Vorerfahrung ab.
00:02:05: wenn jemand sprachlich sehr gewandt ist dann wird das auch gut funktionieren.
00:02:08: aber ich glaube schon dass man den Körper ankert also für wieder schnell finden kann, falls man den während einer Szene mal verlieren sollte.
00:02:17: Für mich ist eben das coole aufgrund der Bewegung die eine Figur hat setzt sie auch eine gewisse Haltung meistens schon mit rein.
00:02:23: also es gibt einen gewissen Rhythmus auch für den Raum oder die Szene selbst.
00:02:28: manchmal also ist sie schneller ist sie langsamer als auch.
00:02:32: ich glaube dass Publikum liest sofort etwas oder interpretiert als Zuschauer mehr etwas in die Figur hineinwetter wenn sie einfach mal drauf losredet.
00:02:44: Ich glaube man sieht mit dem Auge mehr.
00:02:46: Ja, bin ich davon ganz viel felsenwissen überzeugt?
00:02:50: Jetzt gibt es ja auch die Möglichkeit dass man sagt die Figur entsteht sofort.
00:02:56: also zum Beispiel das man sagt du hast einen krummen Rücken oder der kleine Finger hat bei mir jetzt eine dominante Rolle.
00:03:05: Das ist dann wirklich wenn man explizit darauf hingeht implizit.
00:03:08: das ist dann nicht so bei längeren Formen oder bei Szenen was sich einfach so ergibt.
00:03:13: Merkst du da, dass wegen die Szene schon länger läuft?
00:03:16: Dass du jetzt in einer Körpeligkeit angekommen bist?
00:03:18: oder ist das bei dir immer gerade so explizit von Anfang an takt und dann bin ich da.
00:03:23: Schon letzteres.
00:03:24: Es ist explizIT zu Beginn schon da.
00:03:27: es kann sein, dass es zwischendurch mal verloren geht aber über die Körpelligkeit komme ich wieder zurück.
00:03:33: also bei mir gehts recht schnell zu Beginnen schon so Ich brauche das quasi auch als Einstieg für die bessere Figur.
00:03:39: Ja, für mich ist es gerade umgekehrt.
00:03:40: Also ich merke so ein bisschen die letzte Zeit, wo wir jetzt auch proben damit dass ich häufig so zwei drei Sätze brauche und die Szene beobachte Und dann rutsche ich erst in die Figur rein.
00:03:51: Ah okay!
00:03:52: So wie ich gleich im Stande im Gegenüber an, so im Sinne von Kopieren oder da komme ich glaube ich nachher noch drauf zu Wie würdest du denn die Körperlichkeit im Vergleich zu den anderen Zugängen, die ich habe stellen?
00:04:08: Die Körperlichkeit in Status
00:04:13: kriegt man, glaube ich, recht schnell raus.
00:04:15: Je nachdem ob du ein Hochstatus hast oder einen Tiefstatus bist und gebückt, bis du aufrecht durchgedrücktes kreuzbreite Brust
00:04:21: usw.,
00:04:22: also zum Körpersprache so semi-molchomäßig gibt es ja recht viele Möglichkeiten sehr, sehr schnell in den Status rein zu gehen und die Körpeligkeit hilft da immens kann aber natürlich auch Ich sage mal, bewusst kontraintuitiv eingesetzt werden.
00:04:35: Du kannst ja einen Tiefstatus spielen in dem du trotzdem mit breiter Brust reingehst wird aber wahrscheinlich eher unglaubwürdig nach außen weil man schon eine Vorstellung hat was ist denn ein Hochstatus?
00:04:45: Aber du kannst das mit anderen zugenommen und wieder ausgleichen.
00:04:48: Finde ich auch spannend die Dinge dann mal in den Würfelbecher zu packen zu schütteln und mal schauen was hinten dabei rauskommt.
00:04:53: Wie sieht es denn aus?
00:04:54: die Kombination mit der Körperanstimme unter Körpeligkeit
00:04:59: Ähnlich wie mit dem Status auch.
00:05:01: Der Körper kann die Stimme schon vorgeben, wenn du sagst ich bin in der gebückten Haltung ist.
00:05:07: die Stimmbänder sind ja auch Körper und dementsprechend je nachdem wie man sich positioniert, wie man sie platziert im Körper kann es gut auf die Stimmen einwirken Und dementsprechend auch einen anderen Fokus haben wie denn die Figur gestaltet ist.
00:05:21: Ich glaube mittlerweile auch wo wir diese fünf Figurenzugänge proben das Stimme Stimmes Sprache und Körpuligkeit am ehesten miteinander verwandt sind.
00:05:30: Ich glaube ich auch, die gehen Hand in Hand.
00:05:33: Ja,
00:05:33: wie beeinflusst denn das Mantra?
00:05:38: Sehe ich weniger einen Bezug dazu im Vergleich zu den anderen, die wir gerade genannt haben.
00:05:42: Das Mantra kann schon dazu beitragen auf dem Körper zu wirken aber Mantra ist ja oftmals eher etwas Psychisches.
00:05:49: vielleicht muss es nicht sein oder psychischen Einfluss kann aber natürlich donner zu beitragen, wenn ich sage mir gelingt alles.
00:05:58: Ich bin stark dann betrete auch aufrechter auf.
00:06:00: also ich glaube es ist da so wie du sagst.
00:06:03: also wenn man das mantra hat beeinflusst es den körper extrem glaubt ich
00:06:07: ja.
00:06:07: also ich weiß nicht wie's dir geht wenn ich wenn mich ein mantra vorne mit zum beispiel ich bin fünf tausend Jahre alt dann beträte ich körperlich anders die bühne.
00:06:15: weh ich will alle menschen lieben.
00:06:19: ja stimmt liegt aber wahrscheinlich bei mir dran, dass ich den Mantra-Zugang nicht so stark habe wie die anderen.
00:06:27: Und wie äußert sich der Zusammenhang von Körper und Archetyp?
00:06:32: Da hab' ich noch weniger Bezug als zum Mantra.
00:06:35: Merke ich!
00:06:36: Aber auch da wenn ich der Begleiter bin oder welcher Held bin Logo also dann weiß ich wenn ich die Heldenreise durchmache welche Metamorphosen der Held quasi durchmacht.
00:06:49: Wann es schwierig wird, äußert sich schon sicherlich im Körper.
00:06:53: Ganz klar!
00:06:54: Woran erkennst du denn, dass ein Mitspieler jetzt als Figur... also wenn Du Milch spielst?
00:06:59: Ja Dass die Figur das er jetzt in seinem Körper angekommen ist.
00:07:03: Wenn ich's ihm glaube.
00:07:04: Aber was kannst Du das irgendwie an etwas festmachen oder...?
00:07:08: Ich glaub' wenn ich dadurch, dass wir uns schon gut kennen, schon lange Zeit zusammenspielen dass wenn ich merke, er ist nicht mehr die Person, die ich so außerhalb der Bühne kenne.
00:07:18: Wenn das Schauspieler weg ist und die Figur da ist dann merk' ich... Ich kenn dich ja auch auf der Büne!
00:07:24: Wenn ich merk', dass du in einer anderen Rolle, in einer andere Figur drin steckst, mehr Körplichkeit zeigst, die sonst normalerweise, wenn ich dich privat kenne oder halt als Person kenne, nicht da ist, dann merk ich, bist in der Rolle da.
00:07:38: Bist in der Körperlichheit angekommen?
00:07:40: Und dann wird's für mich auch.
00:07:41: Dann gibt es gute Reibungspunkte, weil dann merke ich dann sind die Figuren stark und starke Figuren können für, sagen wir, starke Sehnen auch stehen.
00:07:50: Und wie siehst du das als wir angefangenen Import zu spielen?
00:07:54: Da waren ja die Figurinnen jetzt eher mal doch drängt mit einem Klischee, auch mit einer Klischekörperlichkeit.
00:08:00: Wie gehst du denn da als Verfahrenerspieler damit um?
00:08:03: Ich versuche die Klischees nicht immer zu bedienen.
00:08:05: Manchmal ist es so, manchmal kommt man relativ schnell in die Klischees rein, die man kennt Ja stimmt, aber ich versuche auch dadurch dass man Erfahrene ist als Spieler.
00:08:17: Auch die Sub-Ebene zu finden also die nächste Ebene zu finden eines tiefer zu gehen.
00:08:22: was macht es denn sonst noch aus?
00:08:24: Mich würde jetzt dem nächsten Teil mit dir ein bisschen interessieren Was sind denn so Übungen die wir in den Proben gemacht haben als Übung die du auch von Workshop vielleicht aushalten kennst Die mit der Körperlichkeit für die Figurenarbeit zu tun haben?
00:08:37: und was sind deine Favourites?
00:08:39: Also sagst sie haben mir geholfen.
00:08:41: Am Anfang hat der Zugang für mich ein bisschen schwieriger in die kommende Übung, die ich gleich nenne.
00:08:46: Nämlich diese durch den Raum gehen und zu gucken man hat Honig im Kopf oder Reißnägel am Fuß und solche Dinge waren am Anfang also die ersten paar Momente erinnert mich noch gut daran an die ersten Workshops.
00:08:58: Bisschen befremdlich aber dadurch dass ich ja eben der körperliche Spieler bin merke es hat dann relativ schnell dazu geführt das ich einen guten Einstieg kriege Und die Übung finde ich nach wie vor sehr sehr gut auch wenn wir eine Probe machen
00:09:09: Ja, die funktioniert
00:09:10: sehr
00:09:12: gut.
00:09:13: Für mich hat jetzt das was du angesprochen hast schon auch wieder viel mit eine Art Mantra zu tun.
00:09:18: also ich stelle mir vor, bin er nicht da?
00:09:21: Ich glaube es geht sogar noch einfach.
00:09:23: also dass man sich... Man schlendert, man spaziert.
00:09:29: Also all diese wir haben doch in der Schule mal gelernt jetzt müsst ihr fünfzig Wärmen aufschreiben die endlich sind wie gehen aber anders Kannst du dich erinnern?
00:09:37: Nein, ich ging nach Hause.
00:09:41: Also wenn man sich das mal überlegt und sich wirklich einfach mal als Probenleit um irgendwie so ... ... zwanzig fünfundzwartzigste Begriffe aufschaut, kann ein guter Zugang zur Körperlichkeit sein.
00:09:51: Also mindestens einmal für die Situation in der sich der Körper oder die Figur grad befinden.
00:09:56: Ich finde durch den Raum gehen immer noch eine der besten Einstiegsübungen mittlerweile.
00:10:00: Was mir auch sehr gut gefällt ist mein Körperteil führt.
00:10:03: was sagst du dazu?
00:10:05: Ja, hängt vom Körperteil ab.
00:10:06: Wir hatten mal bei einer Probe mit einer Mitspielerin hat man das gleiche Körperteil.
00:10:11: Das kam dann recht gut drüber.
00:10:13: nachdem wir uns nach der Szene und darüber unterhalten haben welches Körperteil führt.
00:10:17: Finde ich spannend!
00:10:19: besser in einer Pose zu starten, was wir teilweise auch bei den Auftritten machen.
00:10:24: Wir werden vom Publikum oder von den Mitspielern irgendeine Pose gestellt und beginnen dann die Szene weil da ist die Körperlichkeit auch sehr stark dafür.
00:10:30: wer bin ich wo bin ich vielleicht sogar?
00:10:32: Und welche Figur habe ich?
00:10:34: natürlich kommen wir noch mal rasch zum Körperteil für zurück also für dich diese Übung nicht kennen.
00:10:38: es geht darum dass sich zb sagt mein kleiner Finger führt und das ist dann der der in der Szene immer vorausgeht.
00:10:44: also das kann wirklich physisch sein indem er jetzt immer Der erste ist, der voraus geht.
00:10:50: Man streckt an dem so aus und läuft im hinten nach wie der Pantomime mit den munzig sparen Hunden alleine zum Beispiel.
00:10:56: oder.
00:10:56: es kann aber auch sein dass der kleine Finger einfach sehr dominant ist und die Szene immer wieder hat.
00:11:01: also man gräbt sich im Ohr oder der kleine Zeigefinger ist immer anders schläfe, sodass die Figur irgendwie so herrscht.
00:11:08: So kann man sich das jetzt vorstellen.
00:11:10: Das funktioniert für mich eigentlich fast mit allen Körpertreinen glaube
00:11:13: ich.
00:11:14: Wo ich mittlerweile Fan bin, ist der Kombinator.
00:11:17: Das ist jetzt nicht meine Erfindung aber ich nenne ihn einfach so.
00:11:19: das ist dieses Faltbüsch lang.
00:11:21: also es sind zwei Postizettel die man als Typ buckelt oder so zusammen macht.
00:11:26: beim Eiken schreiten wir ein Gefühl drauf zum Beispiel überflüssig... Also es muss nicht nur gefühlt sein können auch ähnliche Zustände beschrieben werden verliebt oder höhnisch und dann auf den anderen Seite Stehen die Körperlichkeit, also die Leber oder der Kopf oder der Po und dann wenn man das kombiniert hat man zum Beispiel den stolzen Oberschenkel.
00:11:52: Und denen dann in eine Figur umzusetzen, das finde ich total eine coole Sache.
00:11:57: Kann sehr gut dazu beitragen schnell in was reinzukommen, was man sich vorher gar nicht großartig überlegt hat?
00:12:02: Also dann merken okay was mache ich denn eigentlich daraus?
00:12:04: Dann ist es... Vielleicht ähnlich zu dem Punkt, den du vorher genannt hast.
00:12:08: Man braucht dann erst mal ein paar Minuten, ein paar Momente bis man in der Rolle drin ist und sagt was ist denn jetzt ein stolzer Oberschenkel?
00:12:15: Also was bedeutet das jetzt genau?
00:12:17: wie kann ich das verkörfern?
00:12:19: Kann aber auch natürlich hinterlich sein wenn wir gar nichts damit anfangen können.
00:12:21: Wenn man auf eine lustige Kombination kommt wo man sagen kann okay kann auch behindern!
00:12:25: Ich glaube aber... Das ersteres Steiger ist.
00:12:28: Ja, ich glaube aber da kommt wieder zum Zuge.
00:12:29: das wäre ja höchstens schierlich als Impro-Schauspillende ganz viel Assoziationsübungen machen und da würde ich jetzt drauf gehen was sind meine erste Aßen
00:12:36: zu zugen?
00:12:37: Genau!
00:12:40: Was ich auch eine coole Sache finde ist Leute gebeobachten
00:12:47: Im
00:12:47: Alltag zum Beispiel.
00:12:49: Wie gehen die, wie sitzen sie?
00:12:50: Wie verhalten sich die körperlich und daraus etwas abzuleiten?
00:12:55: Das heißt ja dann nicht dass man jetzt eins zu eins diese Figur parodieren muss weil es ist ja kein klassisches Schauspiel das wir tun aber mal zu schauen dass das auch ganz unterschiedlich ist im Improcess sehr den gerne ein bisschen kokettiert und übertrieben.
00:13:09: Aber so als Grundannahme, dass das Leben eigentlich schon alles bietet, was Sie auf der Bühne darstellen finde ich eine super Sache.
00:13:15: Ich habe dann mit einem Anfänger mal in die Stadt geschickt und Leute einmal beobachten und die von weit weg also vor fünfzig Meter Abstand nachmachen und dann kommen sie so in der Körperlichkeit dazu Platz zurück und wir haben da ein Speedtee zusammen, es hat super gut funktioniert.
00:13:32: Was sich auch eine schöne Sache findet ist Szenen ohne Worte.
00:13:38: Wachst du vielleicht zu dem etwas sagen?
00:13:41: Ja, zum Beispiel der Starbucks wo man quasi eine Szene spielt hinter einer virtuellen oder nicht verfügbaren Glaswand die nun durch Musik untermalt wird.
00:13:51: Da hat man natürlich keine Worte zur Verfügung.
00:13:55: aber die Körpersprache und den Körper sieht man ja natürlich immer Und das ist für mich auch eine spannende Szene.
00:14:01: es gibt oder spannenden Möglichkeiten eine Szène aufzubauen weil du da auch körperlich sein kannst, ohne in die Pantomime reinzufallen.
00:14:09: In der Pantomie übertreibt man dann ein bisschen stärker oder mehr oder weniger muss man nicht immer aber da den Körper bewusst einzusetzen um auch dem anderen gegen oder Mitspieler dann Signale zu senden das finde ich sehr sehr stark.
00:14:22: Das funktioniert ja mit anderen Übungen und Formaten ja auch dass man sagt ihr habt nur drei Worte Maximal Prostin?
00:14:29: Ihr dürft noch einen Satz verwenden was ich find Das bringt einem dann schön zurück.
00:14:33: Auch das Alliterationsspiel, obwohl es eigentlich im ersten Moment nichts damit du nicht Alliteration bist.
00:14:38: Wenn man wirklich nur mit dem Anfangsbuchstaben G Wörter verwenden darf die auch wirklich ein G haben und nur solche Wörtern brauchen darf.
00:14:45: Und in dem Moment, dass man wie merkt, man sollte eigentlich diese G-Wörter gar nicht groß suchen sondern im Spiel ergeben sich dann die irgendwie selbst ist man auf den Körper irgendwie auch ein Stück weit zurückgemacht weil der Kopf denkt an relativ viel aber der Körper dominiert trotzdem.
00:14:59: für dich von außen
00:15:01: Da fällt mir noch etwas dazu ein, was ich immer sehr spannend finde.
00:15:05: Für mich sind Szenen von außen betrachtet auch dann stärker wenn auf der Bühne mehr Bewegung stattfindet muss nicht immer also Talking Hats kennt man ja quasi wo man sehr viel einfach nur redet und aber wenig passiert.
00:15:17: Ich find's gut wenn es Bewegungen in der Szene gibt.
00:15:20: Also gibt ihr die Ähm, drei zwei eins.
00:15:23: Drei zwei Einspiel wo wir am Anfang drei Leute spielen und zwei Leute dann ein.
00:15:25: äh eine Person im Fluss alle drei verkörpern muss Und die funktionieren dann besser wenn in der Szene schon was passiert Wenn alle drei nur da stehen und reden Dann spielt man den Trialog nach.
00:15:35: Aber es bringt mehr wenn du merkst was auf der Bühne passiert.
00:15:38: Du kannst dich auch besser merken.
00:15:40: Was ich ja auch großartige Dinge finde für den Körperzugang sind wenn man einen Blick In die Clowneria hast Also wenn's um Skopjan geht Vergrößern und wiederholen Das finde ich, das ist auch etwas was der Figur einen Rhythmus oder geben kann beziehungsweise auch.
00:15:57: Ich mache einfach mal das was du machst nicht kopiert dich einfach.
00:16:00: Das hat dann ja schon einmal der Status klar wer führt wer nicht führt.
00:16:04: und die Wiederholung kann auch wieder eine gewisse Komik haben indem sie sich mit der Zeit doch leicht verändert oder vergrößert.
00:16:10: Fehlt
00:16:10: ihr dazu noch das ein oder bei einem Auftritt gemacht?
00:16:17: Also ich kenne einfach die Übungen, wie man steht wie vor dem Spiegel und jede Person muss jetzt genau das Gleiche machen.
00:16:23: Das muss man relativ langsam, dass kann man Sachen du führst mal, dich nach oder auch, dass dir die Höhe kommt ist dann, dass man nicht genau sieht wer führt.
00:16:31: Genau
00:16:32: Ich finde es aber auch im Impro-Spiel.
00:16:33: also wenn ich merke Du könntest jetzt vielleicht Gärtnern Ich mache einfach mal das gleiche wie du Wenn ich keine Ahnung für eine Figur habe Kann ein super Einstieg sein mich mit der Handlung an Dich anzunehmen Und ich hab dann auch eine Art Figur die mit dir irgendwie verwandelt ist, ob ich jetzt der Lernende bin in deinem Lehrbetrieb.
00:16:53: Also da kann die Körperlichkeit oder zu beitragen eine Beziehung aufzubauen was ja eins auch der Grundfundamente eines gut einen guten Szenes also.
00:17:00: so Figuren
00:17:01: sollten sich grundsätzlich also nicht immer aber grundsätzlich glaube ich kennen.
00:17:05: das macht die Szene für die Figur nach Bayern einfacher.
00:17:09: Morphin finde ich auch eine schöne Sache, das ist noch ein bisschen mehr als nur... Ich mache jetzt mal das gleiche wie du.
00:17:14: Ich laufe jetzt mal gleich wie du durch den Raum.
00:17:16: Morphin fand ich eine schöne Sachen.
00:17:19: wenn man eine große Gruppe isst und einen Massenszenen spielt ist immer wieder das Thema was machen die anderen?
00:17:25: Jeder will auch noch etwas sagen!
00:17:27: Und dann ist der Schöne wenn einfach alle die dominante Figur nachmachen.
00:17:32: Das heißt ja nicht nachäffen sondern einfach so.
00:17:35: Man macht das gleich und es gibt dann wie so eine Gruppendynamik nach hinten.
00:17:37: Und alle kopieren diese Figur, das hat Morphen.
00:17:40: also es geht so wie diese ... Wie diese Theorie von diesen Intelligenzen die auf andere Inseln überspringen obwohl die Bewohner gar nichts miteinander zu tun hatten.
00:17:50: Das ist ja nicht wissenschaftlich belegt.
00:17:52: aber So muss man sich das vorstellen dass dann bisso ein... Eine Wolke die sich nach hinten ausdünstet machen dann alle mit und auf einmal der eine vorne der zappelt herum zappeln alle auch auf der Bühne herum und schauen dass sie gleich rumzappeln.
00:18:03: Das ist für die Massentauglichkeit an der Szene super, finde ich.
00:18:10: Hat definitiv was?
00:18:11: Ich merke das, dass ich da weniger Bezugte zu habe.
00:18:18: Vielleicht muss ich das auch noch ein bisschen mehr üben – das ist noch eine Nücke bei mir!
00:18:21: Aber ich merke aber, dass es etwas sein kann, was definitiv dazu beiträgt in eine Körpeligkeit reinzukommen und Gemeinsamkeit auf der Bühne zu entwickeln.
00:18:31: Ja, vor allem dass man nicht so rumsteht.
00:18:34: Das kann ja auch, das können dann auch körperliche stimmlichen Sachen ... Genau.
00:18:39: Ich mach mich erinnern wir hatten mal eine Szene beim Zelten.
00:18:43: Magst du dich erinnernen an die?
00:18:44: Erzähl noch einmal!
00:18:45: Und mit unserer Kollegin zusammen haben wir zu dritt gezelt und da war immer gesagt hast du den Herring?
00:18:49: Nein, hast du denn herringt?
00:18:51: Stimmt.
00:18:52: Komm wir blasen uns zusammen und die Mathe fragts kannst du mal?
00:18:54: Genau.
00:18:56: Wir haben einfach ein Zelt aufgebaut, aber dass wir mal miteinander rumgemacht sind und nicht so ganz klar war wer kopierte Zwene etc.
00:19:03: War das eine totale spannende coole Dynamik.
00:19:06: wirklich cool anzusehen?
00:19:07: Und ich glaube es ist auch ein Mittel wie man über die Körperlichkeit in die Vier kommen
00:19:10: kann.
00:19:11: Man kann sich das auch als eine Art Drillenvierling oder wie auch Ihnen vorstellen.
00:19:16: Kommen wir mal zu den Formaten die auf der Bühne super funktionieren.
00:19:19: Du hast vorhin gesagt eben in einer Position stellen.
00:19:22: was ich auch super finde für einen Einstieg in die Figur ist wenn Zum Beispiel, zwei bewegen sich einfach mal.
00:19:29: Schauen Sie sich zuerst nicht an und dann schauen Sie mal was macht der andere?
00:19:33: Dann versuchen sie eine gemeinsame Bewegung aus diesen einzelnen Bewegungen zu kriegen.
00:19:38: Zum Beispiel erinnere ich mich da hatte ich einmal eine Szene... Ich bin mit den Armen irgendwie geschwungen und meine Kollegin hat mit dem Körper sich einfach mit dem Oberkörper gedreht so nach links und rechts und es hat nach hinten geschaut bis wir uns angeglichen haben.
00:19:52: also sie hat dann meine meine Hände mitgenommen und ich habe mich die Körper drehen gemacht, bis wir gemerkt haben.
00:19:57: Wir sind jetzt an einem Berghang im Bergdorf und werden eben hinter das Gras.
00:20:02: Mir ist noch eine andere Szene im Kopf.
00:20:03: Der hast du auch mit der Kollegin von uns gespielt wo du im Nachgang sagtest Du wusstest nicht was du machst?
00:20:10: Du hast dich auf die Bühne gestellt.
00:20:11: Das war ein Will.
00:20:13: Ja
00:20:13: Da hast du dich hingestellt und bist einfach links rechts gehobst.
00:20:16: Also ich wusste aber gar nicht was tu machst Und am Schluss hat sich dann rauskristallisiert dass man beim Skifahren sind Ja genau Ja auch schön
00:20:23: Welcher Körperteil führt er drin?
00:20:25: Kombinator finde ich, kann man super machen.
00:20:27: Was sich auch sehr schön findet ist wenn man singt auf der Improbühne das machen ja relativ viele Gruppen und dass man auch da sich überlegt nicht einfach etwas zu singen sondern über die Körperlichkeit eine Figur beim Simmen darzustellen.
00:20:40: Ich erinnere mich daran ich habe dem Zuschauerinnen als Moderation gesagt hey ich das nächste Format heißt Litter die die Welt nicht braucht.
00:20:47: dann ist es gerade schon mal klar wir haben keine hochen Erwartungen.
00:20:53: Und dann, ich weiß nicht, ob du auch dabei warst.
00:20:55: Unsere Kollegin, die Nicole hat.
00:20:58: mit ihr, habe ich übrigens auch eine Folge gemacht zum Mantra.
00:21:00: Sie hat dann gekriegt von der einen Zuschauerin, dass sie sich immer mit der Zunge rund um die Lippen fahren muss.
00:21:09: und der Prinz, der niemals bei mir ankam, war der Titel des Songs und das war großartig.
00:21:15: Es ging eigentlich gar nicht um den Prinzen.
00:21:18: die alleine gewartet hat von Drachen bewacht.
00:21:20: Es ging nur darum, wann kommt die Zunge als nächstes?
00:21:22: In den unmöglichsten Textstellen war es super lustig!
00:21:26: Ja, ich hände mich noch gut dran.
00:21:28: Was für mich auch ein Zugang sein kann, den habe ich aber noch nie so über die Körperlichkeit umsetzen können ist das Maskenspiel weil ich glaube wenn du eine Maske hast verändert sich Körper und Stimme.
00:21:38: aber das wäre wie mal noch etwas selber herauszufinden.
00:21:42: was ich
00:21:42: auch total cool finde ist halt wenn man mal nicht Menschen darsteckt Zum Beispiel Wesen.
00:21:48: Wesen kann man in einer Gruppe zusammen darstellen, da kommt das Mofen auch wieder ein bisschen rein, also mir stellt zu fünf den Drachen dar.
00:21:54: Also ich finde so in Kindergeschichten da ist es eine super Sache.
00:21:59: wie siehst du das?
00:22:00: Ja definitiv, also Fabeln sind ja auch was, da kommen wir vielleicht auch noch drauf.
00:22:05: Am Anfang muss man sich wahrscheinlich nur mal überwinden will man jetzt wirklich einen Elfanten spielen oder einen Kriecht hier?
00:22:09: aber wenn man sich mal darauf einlässt funktioniert es auch recht gut weil auch da der Körper ist, was sehr dabei hilft das Tier oder das Wesen da zu stellen.
00:22:19: Ja und vor allem ist es meistens.
00:22:21: ich sage es gibt auch dann natürlich sicher Ausnahmen im Impro-Spiel aber meistens wenn man Tiere der Wesen darstellt kommt man nicht in die Frage ist das jetzt politisch korrekt?
00:22:31: Oder verletzt sich jemanden damit als Zuschauer ohne Sicht?
00:22:35: Ich bin ein Fan von Tieren spielen das machen bei uns in der Gruppe auch nicht gerne eine.
00:22:38: Wir haben ja jetzt Fabeln für uns auch ein bisschen entdeckt durch die Körperarbeit.
00:22:43: wir haben auch ganze Proben nur schon Tiere gespielt, das sind jetzt einfach mal Füchse fünf Minuten und Störche zehn Minuten.
00:22:50: Und sie sind dann so in die Farbe gekommen.
00:22:52: Die Farbel bauen wir ja auch für kriegen zuerst eine Moral vom Publikum.
00:22:55: zum Beispiel Lügen haben kurze Beine haben wir mal gehabt.
00:22:59: Wir kriegen ein Tier.
00:23:00: du hattest glaube ich den Giraffen oder den Elefanten und ich hatte das Kängur um
00:23:05: aus der Lübe, ich bin immer ganz sicher.
00:23:06: Auf
00:23:06: jeden Fall die erste Frage ist dann nur schon wie kommen wir zusammen?
00:23:09: Ich bin da mit dem Schiff gekommen.
00:23:10: also man kann die Tiere auch wissen was in der Farblea ist vor menschlichen.
00:23:14: Die stehen auch auf zwei Beinen aufrecht und die Giraffe kann man einfach den Hals ein bisschen strecken.
00:23:19: Also ich finde man kann mit relativ wenig eingehen.
00:23:22: Das Schöne an der Fabel finde ich auch wenn die Moral aufgelöst ist.
00:23:25: normalerweise hat eine Fabel ja wirklich so den Einstieg, dann die Aktion, die Reaktion.
00:23:30: das kann man so natürlich professionell machen.
00:23:32: aber schaut, dass man die Moral einfach darstellt in einem symbolischen Arkt.
00:23:37: Ich reiche das schon.
00:23:38: Stimmt ja und ja Tiere, jeder hat von uns mit Sicherheit auf eine Assoziation zu wie bewegt sich ein Elefant oder was assoziere ich mit dem Elefanten?
00:23:48: Was kann ich körperlich umsetzen?
00:23:49: Weil es ist eigentlich viel leichter als was könnte den Elefants für einen Mann tragen vermutlich mal.
00:23:53: Ich habe eine These für dich.
00:23:55: Slapstick is kein Figurenzugang.
00:23:59: Hm
00:23:59: über den Körper
00:24:03: würde ich nicht sagen Slepsig ist ja meistens das sehr, sehr übertriebene.
00:24:08: Eine übertriebene Körplichkeit hat definitiv schon den Zugang dazu.
00:24:13: Es kann halt einfach auch übertrieben wirken.
00:24:15: man spürts zwar so was in your face.
00:24:17: definitiv Kann ein Zugang sein Wenn es in die Richtung gehen sollen wie die Szene aufgebaut ist.
00:24:25: also wenn das Ziel eine Sleptik sind dann passt das definitiv.
00:24:30: Ich glaube aber dass ist zu direkt um abendführend zu durchzuführen.
00:24:38: Ja, ich finde es gibt immer ganz viele Formate die dann im Internet oder in der Literatur auch als Körperfiguren tituliert werden wo ich ganz klar der Meinung bin das sind Lepstikformate Der Gebärdendolmetsch, oder das A sprich B sprich C sprich Möckele Lenz auch ABC Synchro.
00:24:57: Oder auch das Bewegungs-Replay.
00:24:58: Also jemand spielt zuerst eine Szene zwei Schäufe von außen zu mit Ohren zu wie sie sich bewegen müssen und das dann übernehmen.
00:25:04: Das sind für mich Comedy Acts die aber nicht wirklich das für eine vertiefte Figur noch bei Beitragung.
00:25:10: Das hat aber seine Berechtigung absolut.
00:25:12: Aber auf sich genauso.
00:25:13: ich glaube diese... Form der Spiele trägt wirklich dazu bei, dass man den Körper braucht.
00:25:19: Aber es ist nicht um eine Figur stärker zu entwickeln also so im Sinne vom Theatersport.
00:25:24: Sehne dauert halt irgendwie fünf bis acht Minuten und dann merkt man schon kann einiges passieren muss aber nicht zwingt.
00:25:29: fassen wir ein bisschen zusammen die dabei sind.
00:25:30: für dich die Chancen?
00:25:33: Um über die Körperlichkeit oder die Bewegung in die Figur reinzukommen.
00:25:37: die Chansen Die Chancens sind vor allem schnell reinzukomen für mich persönlich Und drin zu bleiben Weil man, weil ich mir persönlich den Körper anchor am stärksten setzen kann der bleibt bei mir am stärken sitzen im vergleich zu anderen zugen.
00:25:54: Und die andere Chance ist auch, ich sage mal lebendiger zu verköpfen lebendig er darzustellen in einer Figur dran zu bleiben und lebendige da zu stellen.
00:26:02: Ich würde
00:26:02: noch ergänzen weniger kopflastig
00:26:04: absolut stimmt.
00:26:05: was sind denn für dich Risiken?
00:26:09: immer in die gleichen Muster zu fallen.
00:26:10: Wenn man sich mal auf eine Körperlichkeit eingestellt hat und man kennt eine Figur für sich schon sehr, sehr gut dann macht man das Gleiche
00:26:17: d.h.,
00:26:18: die Offenheit zu bewahren den Körper anders herzustellen ist ja der Kombinator, den du uns vorhin so genannt hast, so schön dafür geeignet.
00:26:25: Das ist definitiv das Risiko wenn man sich dabei an bestehendem Fest hält.
00:26:30: Ich würde es sogar noch ein bisschen auf einer anderen Ebene nehmen.
00:26:35: ich glaube Klischees und Stereotypen.
00:26:38: sind für mich eine der großen Risiken, also dass man Länderklischees bedient.
00:26:43: Geschlechterklischee ist Egnien die man darstellt das eigentlich in dem Klischee ja gar nicht gibt.
00:26:49: es gibt nicht die Egnie oder wie man das dann auch nennen möchte.
00:26:53: körperliche Beeinträchtungen können ein Risiko sein.
00:26:56: ich bin der Meinung man kann auf der Improbühne fast alles darstellen Auch Menschen mit beeinträchten auch wir die keine haben.
00:27:03: Es muss aber eine respektvolle Szene sein die man.
00:27:06: es darf nicht eine Satire nach unten sein.
00:27:12: Was ich auch ein Risiko finde, ist wenn Männer Frauen rollen spielen und umgekehrt?
00:27:17: Das kann gut sein!
00:27:18: Aber das kann ein Risikosein für dich sein, dass man sich wie auch als Gruppe darüber einig wird oder mal diskutieren wollen wir das, wenn wir das machen, wie machen wir das.
00:27:26: Worin besteht das Risiko aus deiner Sicht?
00:27:29: Dass es dann wirklich so sehr klasse Stereotypen bedient.
00:27:33: Also ich meine, es gibt ja nicht nur Männer die dann Frauen darstellen, die Tussen sind und Frauen, die Männer darstellen.
00:27:40: Die jetzt Riesen-Majos sind.
00:27:42: im Gegenteil natürlich gibt es diese Menschen auch aber das ist ein kleiner Teil.
00:27:46: ich glaube was aber viel spannender ist ist wenn Frauen klischetierte Melner Rollenspielnummern als bewusst als Kokettierung einsetzt.
00:27:55: da finde ich es wieder spannend.
00:27:56: also zum Beispiel Frauen in typischen Männer berufen oder Männer in typische Frauen berufen ja das kann sehr witzig sein.
00:28:02: geht es für mich schon über das Klischee?
00:28:04: Genau, genau.
00:28:05: Ich glaube ja dass typische Klischeesied man wahrscheinlich auch relativ schnell mal.
00:28:09: wenn man's mal ausprobiert habe ich mich sicher auch mit schon häufiger Tab dabei aber ich glaub spannend wird es dann nur noch wieder die Ebene tiefer ist.
00:28:19: Hey Dieter vielen Dank dass du mit mir in die Körperlichkeit und die Bewegung über den Figurenzugang nachgedacht hast.
00:28:25: sehr gern!
00:28:26: Und ich sage euch fürs Zuhören bis zum nächsten Mal wenns denn heißt Figuren Zugang über Stimme-Sprache.
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